Wohnst du noch....

Heute schauen Eric und ich uns also schon die dritte Wohnung an. Ich bin ganz hibbelig. Doch jetzt muss zunächst mal das Problem mit der Teilzeitstelle gelöst werden. Das ist nämlich ne total ärgerliche Sache, da Alex ihre Kündigung zurück gezogen hat und ich diese Stelle jetzt nicht haben kann.

 

Aber ich brauch eine Stelle. Ganz ganz dringend. USH sucht auch nicht, das ist total doof, jetzt muss ich noch rausfinden, wie es denn in Eching aussieht. Sulzemoos wäre sicher ne stelle frei, aber das ist mir ehrlich gesagt zu weit zu fahren. Also, da würd ich dann keinesfalls Schluss arbeiten, sondern nur Mittelschicht.

 

Meine granny hat mir grade eine nagelneue Mikrowelle für das traute Glück in den eigenen vier Wänden gesponsert. Wenns so weitergeht haben wir wirklich alles beinander =)

 

Die Wohnung kann kommen.

Und heut ist ein guter Tag. Das spür ich irgendwie.

2 Kommentare 4.4.08 11:55, kommentieren

gewaltiger Umbruch

Wow, wow, wow, so schnell kann sich alles ändern, wirklich unglaublich. Diese und nächste Woche sind gezeichnet von Umbrüchen und Veränderungen, die mich nun nicht wirklich vollends glücklich machen.

 

Donnerstag und Freitag werde ich auf jeden Fall mal Wohnungen mit meinem liebsten besichtigen. Nächste Woche hingegen kommen einige Gespräche auf mich zu, die jetzt schon einen bitteren beigeschmack auf meine Zunge legen. Meine Güte. Ich hab echt ein bisschen Angst.

 

Daddy, warum kannst du nicht einfach wieder gesund werden?

2.4.08 11:51, kommentieren

Ach, Kevin...

So,

wie schon mal angekündigt und auch versprochen hier mal etwas über einen meiner besten Kumpel, den Kevin.

 

Kevin kenn ich jetzt seit 2,5 Jahren und wir haben wirklich alles zusammen durch. Wir haben zusammen gearbeitet, wir haben zusammen einen Autounfall überlebt, wir haben uns bei Liebeskummer getröstet und bei freudigen Ereignissen zusammen gefeiert.

 

Alles in allem läuft bei uns alles rund. Wir teilen einfach viel. Wir sind vom selben schlag, denken oft dasselbe, haben in vielerlei hinsicht dieselbe Einstellung. Wir teilen Leidenschaft. Für Musik, für das tanzen, für sex. Miteinander gehabt haben wir aber nie was, auch wenn das fast jeder glaubt.

 

Ja, Kevin, der ist ne große Nummer in meinem Leben. Und er ist mir verdammt wichtig.

Nur seine Beziehung ist - eine Katastrophe. Er lässt sich behandeln wie den letzten Dreck. Aber das sieht er nicht. Seine Freundin redet mit ihm,  so was hab ich noch nicht erlebt. Würde ich so mit meinem Freund reden wäre es nach einer halben Stunde wahrscheinlich unwiederbringbar vorbei.

 

Sie hat keinerlei Respekt vor ihm, bemängelt ihn die ganze Zeit. Mein Problem ist, das ich sie auch kenne, auch mit ihr arbeite und eigentlich ganz gut mit ihr klarkomme.

 

Freitag haben wir zusammen gearbeitet und da hat sie mir anvertraut, dass das für sie grad eher eine gezwungene Nutzbeziehung ist, das sie grad eigentlich überhaupt keine Beziehung will, dass sie schon ne andere Wohnung sucht und eigentlich nicht mehr wirklich viel für ihn empfindet. Toll.

 

Klar muss ichs ihm sagen. Und diese Frau wird dann zum wiederholten male Schuld an seinen Herzschmerzen sein.

 

Doch wie sag ichs ihm am besten? 

1 Kommentar 24.3.08 10:10, kommentieren

Ostern...

auch fast überstanden.

Kaum  zu glauben, das Erics halbschwester wirklich so verzogen ist, wie er sagt. Ich dachte immer, er hätte das üebrdramatisiert. Hat er aber nicht. Kleines Biest.

 Derzeit gehts meinem Dad wieder besser, das ist wirklich tröstend.

 

Aber ganz und gar nicht tröstend sondern hochgradig deprimierend ist es, wie dumm manche leute in meinem bekanntenkreis sind. Himmel.

 

Eine Beziehung die einen nicht glücklich macht und nie glücklich gemacht hat - oder zumindest schon lange Zeit nicht mehr - sollte nicht das größte erstreben für einen selbst sein.

Aber nachher mehr dazu.

23.3.08 20:16, kommentieren

wenn s kommt...

... dann kommts richtig heftig, so sagt man doch, oder? Okay. Also, ich bin Mittwoch durch meine LKW-prüfung gefallen, womit ich eben mal massiv meinen Arbeitsplatz gefährdet habe und in akute Geldnot geraten bin. Demzufolge habe ich dann Mittwoch noch nen Job angenommen, obwohl ich eh schon viel zu viel arbeite. Donnerstag kam die Diagnose, warums meinem Dad seit Wochen so schlecht geht - er hat einen Tumor, zwischen dem 4. und dem 5. Lendenwirbel. Ich kann es nicht glauben. Mein Dad. Der nie krank ist und immer stark und immer mein Vorbild war und sein wird wirkt auf einmal gar nicht mehr so heldenhaft und stark. Irgendwie erschüttertdas mein Weltbild. Und natürlich hab ich genauso viel Angst, was das jetzt heißen mag und heißen wird. Ich hoffe das beste. Aber schlecht ist mir trotzdem vor Angst. Wenigstens hab ich noch meinen Eric und mit dem läuft alles bestens. Mein Ruhepol, mein Krafttank, mein mich vor allem beschützender Fels in der Brandung- was täte ich nur ohne dich?

14.3.08 13:44, kommentieren

zickerein

Mich mit kleinigkeiten so auf die Palme bringen, das schaffst glaub ich auch nur du. Und dich dann überhaupt nicht mehr einzukriegen, auch. Wie lang du dich an so was aufhängen kannst, ist wirklich erstaunlich.

 

Für die, die grad nicht wissen wovon ich rede - ich hab mich gestern ein bissi mit meinem Freund angezicktk-  und der kann wahnsinnig stur und irre nachtragend sein, das will man gar nicht glauben! Aber Irgendwann zwischen halb 1 und halb 2 hat sich unser Streit wieder vollkommen gelöst, also ist alles wieder in bester Ordnung.

 

Gestern Abend war ich dann ausserdem viel bei Kevin. Kevin ist ein guter Kumpel, mit ihm hab ich einige meiner schwersten Krisen durch, und wir sind wirklich immer füreinander da - wir habens beide nicht leicht gehabt und könnten bestimmt aufrund usnerer Freundschaft inzwischen zu hervorragenden Hobbypsychologen, Überlebenskünstlern oder Motivationstrainern gezählt werden. Mit ihm zu reden tut einfach immer wieder gut. Ausserdem verschwende ich auch gern meine Zeit mit ihm, will heißen, ich halt mich einfach gern in seiner Wohnung bei ihm auf, quatsch belangloses Zeug, trink seinen einzigartigen Kaffee (er hat für jede Laune die richtige Dosierung), meistens läuft dazu irgendein Mist im Fernseher, und nach 4 Stunden sag ich dann  - okay, ich fahr dann mal wieder heim. Das ist wie kurzurlaub, ungelogen.

 

Meiner besten Freundin gehts grad leider überhaupt nicht so gut, wie es sollte, aber zu unserem Verhältnis erzähl ich euch ein ander mal mehr.

1 Kommentar 7.3.08 20:06, kommentieren

vollständigkeit

Als ich heimgekommen bin von meinem Nachtdienst wusste ich sofort wieder, warum ich dich so liebe! In dem Moment, wo ich zu dir ins Bett stieg und meine Arme um dich schlang und deinen Seufzer dabei hörte, fühlte ich mich wieder vollständig. Du macht mich ganz, du komplettierst und ergänzt mich, hälst mich aus, machst mich stark, beschützt mich....  Du bist, was mir gefehlt hat, Eric!

1 Kommentar 5.3.08 13:22, kommentieren